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Lauter Klassifizierung: 430 Germanische Sprachen; DeutschDDC-Icon , ein Bey= und Neben=Wort, lauterer, lauterste.

1. Eigentlich.

(1) Glänzend, hell; eine im Hochdeutschen ungewöhnlich gewordene Bedeutung, welche aber noch im Oberdeutschen gangbar ist. Der Spiegel ist nicht lauter. Ein lauteres (helles) Glas. Der Himmel ist lauter, hell.

(2) In gewöhnlicherm Verstande, unvermischt, mit keinem geringern Zusatze vermischt, als eine besondere Art dessen, was man rein zu nennen pflegt. Das Wasser ist nicht lauter. Lauteres Gold, reines, unverfälschtes. Lauterer Honig, gereinigter. Obgleich auch diese Bedeutung im Oberdeutschen am gangbarsten ist, so kommt sie doch in der edeln und anständigen Schreib=Art der Hochdeutschen häufig genug vor. Lauter=Wein, ist in den rheinischen Wein=Ländern abgezogener Wein ohne Hefen, der <66, 407> in Nieder=Sachsen klinkschön genannt wird. Der lautere Stall der Pferde, im gem. Leben, wenn das Wasser, so wie es von dem Pferde getrunken worden ist, durch den Urin wieder abgeht; siehe Pfeil-IconLauterstall.

Von dem Unterschiede unter lauter und rein, siehe Pfeil-IconRein.

2. Figürlich.

(1) In moralischem Verstande, wo es überhaupt so viel, als ohne geringern, schlechtern Zusatz bedeutet, aber doch in manchen Fällen allerley Neben=Begriffe bekommt. Es ist die lautere Wahrheit, ohne allen Zusatz von Unwahrheit. Es ist mein lauterer Ernst, mein völliger Ernst. Eine lautere Liebe, ohne alle unrechtmäßige Neben=Absichten. Seine Absichten sind nicht lauter. Lautere Glaubens=Lehren, in der Dogmatik, purae, welche nur allein aus der nähern Offenbarung begreiflich und erweislich sind. Auf daß ihr seyd lauter und unanstößig, Phil. 1, 10. von Sünden und Fehlern frey. Die Rede des Herrn ist lauter, wie durchläutert Silber, Ps. 12, 7.

(2) In welchem Verstande es auch als ein Intensivum gebraucht wird, anzudeuten, daß ein Subjeet das Prädicat, welches das folgende Haupt=Wort bezeichnet, ganz und völlig habe, mit Ausschließung alles andern. Und zwar zuweilen als ein Bey=Wort, doch ohne Comparation. So wollen wir uns dann aus lauter Gehorsam würgen lassen? Ein holder Knabe, er ist die lautere Natur, Engel. Wo man es im g. L. oft noch mit dem pur verstärkt. Es ist pur lauterer Betrug.

Am häufigsten aber in Gestalt eines Neben=Wortes, welches doch seine Stelle von dem Haupt=Worte bekommt, wo es sich am häufigsten durch nichts als erklären lässet, und im g. L. und in der vertraulichen <66, 408> Sprech=Art am häufigsten ist. Es ist lauter unnützes Geschwätz. Lauter Lügen vorbringen. Es sind lauter Erdichtungen. Die Franzosen treiben im mittelländischen Meere lauter Activ=Handel. Lauter Wasser trinken. Lauter Glück haben. Es ist lauter Leben an ihm. Zuweilen auch durch ganz. Sie war lauter Freundlichkeit. Er ward lauter Feuer im Gesicht. Imgleichen durch all. Es waren ihrer zehen, lauter rechtschaffene Männer. Besonders im Oberdeutschen. Lauter zu deinem Besten, alles zu deinem Besten. Es ist nicht lauter Gold was gleißt.

Als ein Bey=Wort schon im Isidor hlutro, bey dem Ottfried lutar, im Nieders. luter, im Dän. und Schwed. lutter, im Angels. hluter, im Wallis. lathr. Es gehört zu dem Geschlechte der Wörter Licht, leuchten, glau, Glatze, gleissen, der lezten Hälfte des Wortes Antlitz, Blitz, u. s. f. und bedeutet eigentlich hell.

1. Lauter Klassifizierung: 553.3 EisenDDC-Icon Klassifizierung: 746.43 Stricken, Häkeln, KlöppelnDDC-Icon Klassifizierung: 687.8 KurzwarenDDC-Icon Klassifizierung: 304.6 BevölkerungDDC-Icon Klassifizierung: 914.321 SachsenDDC-Icon , ein ansehnliches Pfarr=Dorf im Amte Schwarzenberg, im erzgebirgischen Kreise, 1 Stunde nordwestlich von Schwarzenberg, an der Straße nach Schneeberg; hat 150 Feuerstellen, und 1000 bis 1100 Einwohner. Die Feld=Früchte kommen hier spät zur Reife; Getreide wird nicht viel gebauet, es kommt meist von Böhmen, so wie auch Butter und Geflügel. Die Einwoher sind theils Handelsleute, die vornehmlich mit weißen Spitzen einen sehr großen Verkehr haben, theils Land= und Berg=Leute, theils Holz=Hauer, welche den Sommer über in den Waldungen Holz fällen. Die Arbeitsamkeit ist hier ungemein groß, besonders bey den Frauenspersonen, welche das Klöppelwerk oder Spitzenwirken sehr stark treiben. Man findet hier 3 ansehnliche Spitzen=Handlungen, welche Bayern, Schwaben, die Schweiz und Italien mit ihren Waren verlegen; 3 große Vitrioloehl= und Scheidewasser=Laboratorien, <66, 409> die ein Vitriol=Oehl bereiten, welches besser als das englische ist, und in großer Quantität besonders nach der Schweiz und nach Italien verführt wird. Im J. 1763 wurden hier 3 Gruben (das Unverhoffte Glück, Maria Rosina und der Segen Gottes) auf Eisen=Stein und Eisen=Flötze betrieben. In Lauter werden auch sehr schöne und niedliche Schlitten von Weiden verfertigt, ein= und doppeltsitzige, von 1 bis 3 Rthlr., obgleich die Weiden weit gehohlt werden müssen; es wird ein artiger Handel damit getrieben. Unweit Lauter steht am Schwarzwasser der berüchtigte Teufels=Stein, ein hoher Felsen mit mehrern Höhlen, worin man grüngelbliche Granaten etc.. findet.

2. Das Gericht Lauter Klassifizierung: 914.33 BayernDDC-Icon , im Fürstenthume Coburg, im obersächsischen Kreise, mit dem Itsch= oder Itz=Grunde, hat einen Flächen=Inhalt von 3 4031/10000 Quadrat=Meilen, und enthält 83 Dörfer und Oerter, mit 2 Wüstungen, und 25 Kirchen. In den 2391 Wohn=Häusern leben 15222 Menschen. Das darin befindliche Pfarr=Dorf Unter=Lauter, sonst Lutere, an der Lauter, ist ehedem eine Stadt gewesen, und hat dem Gerichte den Nahmen gegeben. Es besteht aus 56 Häusern und 279 Einwohnern. Hier wird jährlich einmahl Land=Gericht gehalten. In dem Flüßchen Lauter findet man viele Forellen. In dieser Gegend giebt es auch Marmor, Alabaster, Kalk, viele Versteinerungen und Eisen=Stein, der von 1739 an, einige Jahre mit Nutzen geschmolzen worden ist. Man bauet hier auch vielen Dinkel oder Spelt.

Ober=Lauter, an dem Flüßchen Lauter, ungefähr eine halbe Viertel=Stunde von Unter=Lauter, wo es eingepfarrt ist, hat 40 Häuser mit 200 Einwohnern, und eine Schäferey. Ausser dem fürstlichen Amte, haben die Pfarre Lauter, das Kasten=Amt Mönchröden, die Kammer=Güter Oeßlau, Schweikhof und andere, hier ihre Lehne. Von den benachbar<66, 410>ten Bergen werden bey starken Regengüssen gute Kalk=Steine in Menge herab geführt, womit als dann die Stadt Coburg versehen wird. In einer Gegend auf Unter=Lautern zu, die man Bockskreuz nennt, befinden sich Eisen=Steine. Im J. 1739 wurde darauf gebauet; die Steine wurden in der Steinach geschmolzen, und das Eisen wurde sehr gut befunden. Da sich auch etwas Kupfer und Silber zeigte, so wurde auch eine Stein=Wäsche angelegt, aber der Schacht fieng Wasser, und die Arbeit mußte liegen bleiben.

Tiefen=Lauter, war bis 1516 noch eine Wüstung, ist aber izt ein zwischen Bergen liegendes Dorf von 9 Häusern und 56 Einwohnern. Auf den Feldern werden meistens Dinkel, Hafer und Kartoffeln erbauet. Es wird auch Zettel=Lauter genannt, weil die Häuser aus einander zerstreuet liegen. Auf beyden Seiten fließt ein Bach durch, welcher den Mühl=Graben von der lauterer Papier=Mühle ausmacht.

3. Lauter Klassifizierung: 551.48 HydrologieDDC-Icon Klassifizierung: 914.343 Rheinland-PfalzDDC-Icon , ein kleiner Fluß in der Unter=Pfalz, welcher sich unterhalb Creuznach in die Nahe ergießt.

4. Lauter Klassifizierung: 551.48 HydrologieDDC-Icon Klassifizierung: 914.346 Baden-WürttembergDDC-Icon , ein Fluß im Würtembergischen, welcher anderthalb Meilen oberhalb Eßlingen in den Neckar fällt.

Läuterant, Läuterat; s. unten unter Pfeil-IconLäutern.

1. Lauterbach Klassifizierung: 914.38 PolenDDC-Icon , ein Städtchen im Fürstenthume Glogan, in Schlesien.

2. Lauterbach Klassifizierung: 553.68 ZementstoffeDDC-Icon Klassifizierung: 553.45 Zink, Zinn, QuecksilberDDC-Icon Klassifizierung: 914.37 Tschechien und SlowakeiDDC-Icon , eine freye königliche Zinn=Bergstadt, im saatzer Kreise ellbogner Antheils, im Königreiche Böhmen, von 129 Häusern. Sie ist im J. 1551, d. 20 Jun. von K. Ferdinand I. zuerst in die Zahl der Städte versetzt, und mit vielen Berg=Freyheiten begnadiget worden, welche K. Maximilian II., Rudolph II., Mathias, Ferdinand III., Leopold, und zulezt Maria Theresia, im J. 1748, d. 18 Jul. <66, 411> nicht nur bestätigt, sondern derselben, nebst den allgemeinen bergstädtischen Freyheiten, auch das Vorrecht eine eigene Zinn=Wage und Flöß=Hütte zu haben, eingeräumet, und aus den königlichen Waldungen freye Beholzung versprochen haben. Der Feld=Bau ist hier zwar groß, der rauhen Witterung wegen aber nicht allemahl ergiebig; deswegen suchen die Bürger ihre Nahrung hauptsächlich in dem Berg=Baue, wie auch im Hopfen= und Leinwand=Handel. Die alten Nachrichten rühmen den nicht fern von hier gelegenen Glasberg, seiner häufigen und ergiebigen Zinn=Erze wegen; diesem zu Folge, hat man, nebst fleißiger Betreibung der dicht an die St. Johann Täufers=Capelle stoßenden Zeche Einigkeit, auch diesen Berg vor kurzer Zeit an zwey Orten mit Stolletreibung angegriffen. Im J. 1772, wurde ein beträchtlicher Theil dieser Stadt eingeäschert. In der Nähe bricht eine besondere Art von schwarzen Kalk=Stein, der im Grunde und beym Wasser ein vortreffliches Cement giebt.

3. Lauterbach Klassifizierung: 677 Textilien DDC-Icon Klassifizierung: 914.322 ThüringenDDC-Icon , ein Dorf im Herzogthume Eisenach, *

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Im Almanach general des marchands negocians et armateurs de la France, de l' Europe, et des autres parties de monde, Anné MDCCLXXXVI. (à Par. gr 8.) wird dieses Dorf als eine Stadt in Deutschland, 4 Meilen von Fulda, und 14 Meilen von Frankfurth, beschrieben.

von 58 Häusern und 1516 Seelen, welches einen beträchtlichen Handel durch Versendung in verschiedene Handels=Städte mit Leinwand=Waren macht, welche in den eisenacher Ortschaften verfertiget werden. Unter dem Nahmen lauterbachische Leinen, sind verschiedene Sorten Leinwand bekannt; unter andern Sorten zu Hemden, die 5, 6 bis 9/4 breit liegen, und in Stücken von 20, 30, auch 60 Ellen; ferner, weiß und blau gestreifte, welche 5 bis 6/4 breit ist, in ganzen und halben Schocken; Pack=Leinwand von 7/4, 15/8 <66, 412> auch wohl 2 Ellen, bis 2 1/4 E., nach frankfurther Maß. Das meiste von diesen Leinen, geht nach Amsterdam und Bremen.

Lauterbad Klassifizierung: 615.8 Einzelne Therapien und TherapieartenDDC-Icon Klassifizierung: 914.346 Baden-WürttembergDDC-Icon , bey Freudenstadt, im Herzogthume Würtemberg. In der dietersweiler Markung, oberhalb der Sägmühlen, und oberhalb Dornstetten, entspringen 3 Gesund=Brunnen, deren Abfluß in die Lauter kommt, und von welchen 1592, 26 Aug. D. Phil. Grauer zu Tübingen ein Bedenken aufgesetzt, und ihnen, nach damahliger Art, ziemlich viel Bley, einen guten Theil Salpeter, aber wenig Alaun zugeschrieben, auch ihren Nutzen wider Geschwüre, offene Schäden, unempfindliche Glieder etc.. gerühmt hat. Der vornehmste derselben ist das Lauterbad. D. Becher, als damahliger Physikus in Freudenstadt, setzte 1753 folgende schriftliche Beschreibung davon auf. Die Lauter, ein kleiner, doch zum Bau=Holzflößen schon seit langer Zeit geschickt gemachter Bach, worauf man dasselbe in die Glatt, und von da in den Neckar bringt, giebt den Nahmen einem im J. 1721 von dem ehemahligen Kammer=Director Dieterich, eine kleine halbe Stunde von Freudenstadt südostwärts angelegten neuen Land=Gute, und rechter Seits, etwa eine gute Viertel=Stunde von dessen Ursprunge aufgerichteten, auch zu dem Baden ziemlich gut angeordneten Gebäude, daß man dieses das Lauterbad nennt, welches nun in mehrern Stücken bequemer gemacht und verbessert worden ist. Das kalte Wasser wird von der Quelle, die linkerseits dem Lauterbach, aus einem zwischen Freudenstadt und dem Bache befindlichen, daselbst sehr steilen und hohen Gebirge und dessen Wurzel entspringt, vermittelst eines Pumpwerkes, welches sammt dem Brunnen bedeckt und eingemacht ist, in einer Rinne und von da in den Kessel unmittelbar geleitet. Ihr Ausfluß geht unmittelbar durch die steinerne Einfassung <66, 413> in den dicht daran vorbey laufenden Lauterbach, wird von keiner Veränderung des Wassers turbirt, auch nicht sonderlich vermehrt oder verringert; ist so stark, daß man eine oberschlägtige Mühle damit antreiben könnte; zu Sommerszeit bey größter Hitze dennoch kalt, friert hingegen im Winter sehr schnell zu. Das Haus ist, nebst der Quelle und dem Bache, in einem sehr schmahlen Thale, und es stehen noch verschiedene andere Häuser dahinter, längst und neben dem Ursprunge zu. Das Bad=Wasser ist sehr klar, führt einen weißen und röthlichen Sand mit sich, ist wohlgeschmackt, und fast süßlich zu trinken. Sein genaues würtembergisches Maß wiegt 3 lb. 20 Loth 1 Quent 24 Gran Apotheker=Gewicht. Es giebt weder im Kochen, noch sonst beym Hinstellen, großen Satz oder Stein, ausser wenn man gar lange im Kessel gesotten hat, wird dieser etwas bleyfarbig, und bekommt eine subtile Kruste, die schwer herab zu bringen ist. Mit der Solutione Sacchari Saturni, wie auch Lunae, zeigt es keine Veränderung; es brauset auch nicht mit dem Spiritu salis ammoniaci, und sehr wenig mit dem Oleo tartari per deliq., und dieses noch, ohne trübe zu werden, oder etwas niederzuschlagen. Der Syr. violar. wird auf Roth siechend, der Syr. paeon. hingegen nicht verändert. Uebrigens wird das Bad von den Leuten hiesiger Gegend, vornehmlich in den Monathen May, bis October, ziemlich besucht, und wider Krätze, arthritische und andere spastische Schmerzen, Hämorrhoidal=Unordnungen, Lähme in den Gliedern, und noch mehrere Krankheiten, vielmahls mit Erleichterung, besonders wenn man die gehörigen innerlichen Arzeneyen zugleich anwendet, gebraucht. Die übrigen Brunnen gebraucht man zur Wässerung. Doch merke man den

Lumpen=Brunnen. Die Bauern schatzen ihn in hiesiger Gegend, gleichsam in der Stille, sehr hoch, <66, 414> da sie sich wegen mancherley Krankheiten, oft gleichsam unbeschrien, hinein setzen und baden; und nach solchem gemeiniglich ein altes Stückchen Kleid, (daher auch der Nahme Lumpen=Brunnen kommt) oder etwas Geld, hinterlassen, und nicht gern gestehen, daß sie darin gebadet haben. Der Brunnen entspringt auf der dietersweiler Markung, dicht unter dem Trauf eines kleinen Tannen=Waldes, der an dem Wege von diesem Orte nach Freudenstadt liegt, welches 1/2 Stunde entfernt ist. Mit des Brunnens Ablauf, der wohl ein vierzolliges Rohr füllte, wird die Forst=Amts=Wiese leztern Ortes gewässert. Der Ursprung ist ziemlich nordwestlich her, aus einem ablägen, nicht gar hohen, aber langen Gebirge, das um die Gegend des Brunnens vielen Märgel führt. Weil der Brunnen unter dem Schatten etlicher Bäume ist, und unmittelbar aus einem Letten aus dem Berge heraus quillt, so ist er kalt, auch mitten im Sommer. Es halten sich viele Frösche, Kröten und andere Wasser=Insecten, daselbst auf. Der Brunnen ist nicht eingemacht, ausser, wie man ihn etwa zum Wässern aufschwellt, um ihn weiter zu führen. Das Wasser führt von seinem lettigen Grunde einen etwas anziehenden Geschmack, ist hell, aber etwas bläulich. Das Maß beträgt Apotheker=Gewicht 3 lb. 17 L. 24 Gran. Durch die Evaporation präcipitirt sich eine bläulich=weiße Letten=Erde; den Syr. violar. tingirt es auch nach langer Weile etwas roth; der Syr. paeon. scheint auch etwas ungleich stärker roth zu werden; aber mit dem Spiritu salis ammon., dem Sacchar. Saturni und Solutione Lunae, bemerkt man keine Veränderung; mit dem Oleo tartari per deliqu. giebt es nur einige Bläschen, wird aber mit keinem der obigen Stücke merklich trübe.

Gottfr. Fr. Rösler Beyträge zur Naturgesch. des Herzogth. Wirtemberg, 1 Heft. (Tübingen, 1788, gr. 8.) S. 167, fgg.

<66, 415>

Lauterberg, siehe Pfeil-IconLutterberg.

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