DDC Layer

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Segment Klassifizierung: 516 GeometrieDDC-Icon , ein Stück von der Zirkelfläche, das von einer Sehne und von einem Bogen eingeschlossen wird.

Segner' s hydraulische Maschine, s. unter Pfeil-IconWasserbaukunst, in W.

Sego, s. unter Pfeil-IconSago.

Segoviatetamin Klassifizierung: 677 Textilien DDC-Icon Klassifizierung: 338.52 PreiseDDC-Icon , eine feine Englische Sersche von melirter Farbe, die 27 Zoll breit und 45 Yards lang ist. Das Stück gilt 52 bis 53 Schillinge.

Seguins, eine Art Affen.

Sehe Klassifizierung: 491.991 AlbanischDDC-Icon Klassifizierung: 799.1 FischfangDDC-Icon Klassifizierung: 612.8 Nervensystem; Sensorische FunktionenDDC-Icon , das Vermögen zu sehen, das Gesicht, eine nur noch im gemeinen Leben übliche Bedeutung. Sie möchten sich etwas die Sehe schwächen, wenn sie mich genau ansehen sollten. Gell. -- 2. Das Werkzeug des Sehens, das ist das Auge, auch nur in den niedrigen Sprecharten. Die Jäger nennen die Augen des Hasen die Sehen. Im Albanischen ist Sin, das Auge. Bei einigen Neuern die krystallene Haut des Auges, als auch der helle glänzende Fleck im Auge, welchen auch die Maler ausdrücken.

Seheachse Klassifizierung: 535 Licht und Infrarot- und UltraviolettphänomeneDDC-Icon , in der Optik, die gerade Linie, die aus dem Sehepunkte einer Sache, wonach man sieht, durch den Mittelpunkt des Auges geht.

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Sehegans Klassifizierung: 430 Germanische Sprachen; DeutschDDC-Icon Klassifizierung: 597.62 ParacanthopterygiiDDC-Icon , im Hollsteinischen eine Benennung des Seeteufels.

Sehen Klassifizierung: 152.1 SinneswahrnehmungDDC-Icon Klassifizierung: 612.8 Nervensystem; Sensorische FunktionenDDC-Icon , ein unregelmäßiges Zeitwort, welches in doppelter Gestalt üblich ist. 1. Als ein Zeitwort der Mittelgattung. 2. Eine gewisse Gestalt haben, welches durch ein Beiwort ausgedrückt wird. Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer sehen. Matth. 6, 16. eine sauere Gesichtsbildung annehmen. Warum siehst Du so scheel? Matth. 20, 10. Die Jungfrauen sehen jämmerlich. Kap. 1, 4. Blaß sehen. Es sieht wie Wein. Die Farbe sieht grünlich. Sie sehen ja ganz verdrüßlich. Gell. Jetzt sehen sie so fein rothbäckig wie ein Borstorfer Aepfelchen, Weiße. In dieser Bedeutung ist es nur im gemeinen Leben und in der vertraulichen Sprechart üblich, besonders in Meissen, obgleich auch dafür aussehen üblich ist. Nur in den Redensarten ähnlich sehen, gleich sehen, ist es überall gebräuchlich. Er sieht Dir sehr ähnlich. Der Tomback sieht dem Golde gleich. -- 2. Eine gewisse Richtung haben, eine Bedeutung die im Oberdeutschen üblicher ist, als im Hochdeutschen. Die Spitzen der Berge sahen am siebenten Tage hervor, 1. Mos. 4, 5. Die Fenster sehen auf die Gasse. Das Land sieht gegen Morgen.

2. Als ein thätiges Zeitwort, ob es gleich hier absolute und in Gestalt eines Zeitwortes der Mittelgattung steht, vermittelst des Auges empfinden, sich das Bild einer Sache vermittelst der Strahlen, die aus derselben in das Auge fallen, vorstellen. 1. Eigentlich. Sowohl absolute und in Gestalt eines Neutrums. Ich sehe nicht. Vor dem Nebel kann man nicht sehen. Er sieht nicht gut, hat ein blödes Gesicht. Wenn ich anders recht sehe. Meine Augen sehen nicht so weit. <152, 17> Nicht aus den Augen sehen können. Nun sehen sie aus andern Augen, figürlich im gemeinen Leben, nun haben sie eine weit bessere Gestalt. Durch ein Glas, durch die Brille sehen. Durch die Finger sehen, figürlich, eine Sache mit Wissen ungeahndet lassen. Von der Seite sehen. Auch in mehr thätiger Gestalt, mit der vierten Endung. Ich sehe nichts. Du sahest Alles. Vier Augen sehen mehr, als zwei. Von allen gesehen werden. Ich sehe es mit meinen Augen, vor meinen Augen, eine nachdrückliche Art zu reden. Sich an etwas satt sehen können. Ja, wie Sie sehen. Es ist etwas Neues zu sehen. Es giebt hier was zu sehen. Ich will den sehen, der etwas darin zu tadeln findet, das ist, es wird gewiß Niemand etwas darin zu tadeln finden. Seine Freude, seine Lust an etwas sehen, eine besondere Redensart, es mit Wohlgefallen ansehen; seinen Jammer an etwas sehen, es mit Jammer ansehen. Ingleichen mit allerlei Vorwörtern. Auf etwas sehen, die Augen darauf richten. Jedermann sahe auf ihn. Ich habe nicht darauf gesehen. Jemanden auf die Finger sehen, seine Handlungen genau beobachten. Eine andere figürliche Bedeutung mit dem Vorworte auf kommt im folgenden vor. Jemanden in das Gesicht sehen. Man kann nicht allen Leuten in das Herz sehen. Jemanden in die Karte sehen. Einem in die Hände sehen müssen, figürlich seinen Unterhalt sparsam von ihm haben. Geschwind, wir müssen ganz in das Geheimniß sehen, es zu ergründen suchen. Nach etwas sehen, auch figürlich, sehen, ob es nicht etwa Schaden leide. Nach dem Essen, nach dem Kranken sehen. Sehr häufig wird sehen lassen, für zeigen, und sich sehen lassen, für zum Vorschein kommen, erscheinen, sichtbar seyn, gebraucht. Etwas <152, 18> für das Geld sehen lassen. Jemanden seine Schätze sehen lassen. Es läßt sich ein Komet, ein Irrlicht, ein Gespenst sehen. Die Frau hat sich nach ihrem Tode sehen lassen, ist erschienen. In diesem Selbstbetruge wird sie ihnen ihr ganzes Herz sehen lassen. Gell. Sich den ganzen Tag nicht sehen lassen, nicht unter die Leute kommen. Er darf sich nicht sehen lassen. Der Imperativ siehe, wird häufig gebraucht, um seine Verwunderung auszudrücken, auch solche bei Andern zu erwecken, da man ihm denn in der zweiten einfachen Person allemal ein da zugesellt: Siehe da! Ich stand und wartete, und siehe da! er kam nicht. Siehe da, wie übel Dugethan hast. Mansehe doch, wie sich die Männer geschwind ändern können. Seht doch! Gleich den Stuhl vor die Thür gesetzt! Gell., welches seht doch nur den gemeinen Sprecharten eigen ist. Das Mittelwort sehend kommt sowohl in adverbialischer, als adjectivischer Gestalt vor, ist aber mehr der vertraulichen und gemeinen Sprechart eigen, als der höhern. Wieder sehend werden, sein Gesicht wieder bekommen. Die Blinden sehend machen, in der Deutschen Bibel. Saul war drei Tage nicht sehend. Apost. 9, 9. Sehende Augen, häufig in der Deutschen Bibel. Mit sehenden Augen blind seyn. Geschenke machen die Sehenden blind, 2 Mos. 23, 8. Hat sehen ein Zeitwort ohne daß bei sich, so steht dieses Zeitwort im Infinitiv ohne zu. Ich sah ihn kommen. Einen Mann von Kenntniß und Geschmack sieht man wohl kommen, man sieht ihn auch wohl lächeln, hört ihn aber niemals lachen. Ich sehe Dich leiden, weinen, Deine Hände ringen, höre Deine Klagen, Deine Seufzer alle, Dusch. Man hat mich herum streichen sehen. Ich <152, 19> habe ihn in großer Eile aus dem Hause laufen sehen, Gell. Diejenigen Fälle müssen aber vermieden werden, wo das Zeitwort sowohl einer thätigen, als leidenden Bedeutung fähig ist, weil dann die Zweideutigkeit nicht zu vermeiden ist, z. B. ich sehe ihn prügeln, ich habe ihn taufen sehen. Ganz wider diese Regel heißt es beim Opitz:

So daß man diesen Tod sieht offenbar zu seyn Zugleich bei Freund und Feind.

das ist, daß er bei Freunden und Feinden bekannt ist; und an einem andern Orte:

Lehrer, die man doch gesehen entblößt zu seyn
Von irgend einer Macht.

Ohne hier zu achten, daß das Zeitwort seyn mit sehen nicht im Infinitiv verbunden werden kann.

2. Figürlich, von verschiedenen Wirkungen der Seele, welche durch den Sinn des Gesichts veranlaßt werden, und mit demselben verbunden sind. (1) Unmittelbar empfinden, durch die Sinne erfahren, jedoch immer zunächst von der Erfahrung oder Empfindung durch den Sinn des Gesichts. Man muß sehen und auch nicht sehen. Ich sehe wohl, daß er mich nur hintergehen will. Ich muß sehen, daß man michverachtet. Die Gefahr vor Augen sehen. Wie sie sehen, der Handel ist geschlossen. Ich will die Sache geendiget sehen. Er möchte gern Jedermann glücklich sehen. Soll ich Dich im kurzen an dem nöthigen Mangel leiden sehen? Etwas gern sehen, herrschende Lust oder Vergnügen daran empfinden. Du wirst hier nicht gerne gesehen. Wir sehen täglich, daß Personen sich aus Dingen ein Vergnügen machen, worin alle übrige keines finden. Ich will doch sehen, wie es ablaufen wird. Ich will nur gerne sehen, was daraus werden <152, 20> wird. Wenn ich sehe, daß mein Bitten sein Herz nicht rührt. Wer rühmlich handelt, weil er keinen Bessern über sich sehen will, der ist aus der bösesten Neigung, aus Neid, gut. Gell.

(2) Schließen, urtheilen. Hieraus sehe ich, daß etc. Ich sehe es Dir an den Augen an. Man sieht es an seinen Kleidern, daß er wenig Geschmack besitzt. Ich sehe nicht, wozu das soll. Er lachte, aber man sahe, daß dieses Lachen nicht aus dem Herzen kam. Ich sehe nur allzuwohl, was dieses Lachen zu bedeuten hat. (3) Versuchen, einen Versuch machen. Wir müssen sehen, daß wir ihn dazu bewegen. Ich will sehen, ob ich etwas ausrichten kann. Sehensie, daß sie ihn hierher bringen. Laßt sehen, wer unter uns am weitesten werfen kann. Rost. Ich will sehen, ob ich nur noch einige Tage Aufschub erhalten kann, Weiße. (a) Sorge, Fleiß, Mühe anwenden. Wir müssen sehen, daß wir Geld bekommen. Er mag sehen, wie er zurecht kommt, er mag dafür sorgen. Wir wollen sehen. wie wir mit ihr auseinander kommen. Gell. Auch mit dem Vorworte auf. Auf etwas sehen, Sorge dafür tragen, es zu erhalten, zu bekommen. Nur auf seinen Nutzen sehen. Er sieht nicht auf das Geld. Wir müssen doch ein Wenig auf das Aeußere sehen etc. Ingleichen in Betrachtung ziehen. Sehen Sie nicht auf den Werth des Geschenkes, sondern auf mein Herz. -- Die Sehen, bei den Jägern, die Augen der Hasen.

Sehenbennaad Klassifizierung: 915.5 IranDDC-Icon Klassifizierung: 553.2 Kohlenstoffhaltige StoffeDDC-Icon , der Perser, eine Art Bergfett, welche an dem Rücken einer steilen Kaukasischen Gebirgs<152, 21>spitze zwischen den persischen Städten Lara und Darab klebt, am häufigsten an den Orten, von welchem sie den Namen hat. Sie wird entweder durch Pfeile, welche man darnach schießt, losgemacht, oder durch Leute, die daran hinklettern, und sich an Seilen halten, abgekratzt. Man wiegt sie gegen Silber auf, und sie hat einen Geruch wie Schwefel.

Sehenerve, Nerven, welche in das Auge gehen und das Sehen verursachen, die Gesichtsnerven, s. unter Pfeil-IconNerven, Th. 102.

Seher Klassifizierung: 133 Einzelne Themen der Parapsychologie und des OkkultismusDDC-Icon , ein noch in der Deutschen Bibel befindliches Wort, einen Propheten zu bezeichnen, wofür man auch im weiblichen Geschlechte die Seherin, Prophetin, sagt. Eine Person, welche in die Zukunft sieht, zukünftige Dinge gleichsam vorhersagt oder vielmehr sieht. Im letzten Drittel des verwichenen Jahrhunderts haben es einige Dichter wieder gangbar zu machen gesucht; so nennt z. B. Klopstock seine Muse, die Seherin Gottes.

Seherohr, s. Pfeil-IconFernglas, Th. 12, Pfeil-IconS. 611.

Sehewinkel Klassifizierung: 535 Licht und Infrarot- und UltraviolettphänomeneDDC-Icon , Angulus opticus, ist ein Winkel, welchen die beiden Strahlen in dem Mittelpunkte des Auges machen, welche von den äußersten Punkten einer Sache ausfließen. Wenn ich z. B. von der Spitze eines Thurms, den ich ganz übersehen kann, beim Fuße desselben gerade Linien in das Auge ziehe, so machen solche einen Winkel in dem Auge, der der Sehewinkel heißt. Aus der Größe dieses Winkels schließt man auf die Größe der Sache.

Sehezielsfläche Klassifizierung: 535 Licht und Infrarot- und UltraviolettphänomeneDDC-Icon , eine ebene Fläche, die durch das Seheziel geht, und die Flächen, in welcher die Seheachsen sind, perpendikulär durchschneidet.

Sehloch Klassifizierung: 634.9 ForstwirtschaftDDC-Icon , beim Theerschweler, das obere Loch oder die Oeffnung in einem Theerofen, unter welchem eine Röhre angebracht ist, durch die der Theer abläuft.

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