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Bahre, Baare, Trag=Bahre, siehe Pfeil-IconTrage.

Bahren, siehe Pfeil-IconKrippe.

Bahren=Beisser, Bahren=Grolzer; siehe Pfeil-IconKrippen=Beisser.

Bahut Klassifizierung: 391.43 Kopfbekleidung DDC-Icon Klassifizierung: 688.8 VerpackungstechnikDDC-Icon , heißt zwar eigentlich eine Kiste mit einem rund=erhabenen Deckel; es wird aber auch die Art von Mützen oder Kopfbedeckung also genannt, welche zu den Dominos und Masken getragen werden, um am Haupte ganz unkenntlich zu bleiben.

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Bahut, (Dos de) siehe Pfeil-IconDos d' Ane.

Bai, siehe Pfeil-IconBay.

Baiac, Cerussa; siehe Pfeil-IconBleiweiß.

Baigner, siehe Pfeil-IconBad.

Baigu, siehe Pfeil-IconBegu.

Baji equi Klassifizierung: 636.1 Einhufer; PferdeDDC-Icon , heißen Castanienbraune Pferde.

Baillarge, Orge à deux rangs, petite Orge, L. Hordeum distichum, eine Art großer Gerste; s. unter Pfeil-IconHordeum.

Baillet Klassifizierung: 636.1 Einhufer; PferdeDDC-Icon , Cheval baillet, ein gelbes oder fahles Pferd.

Baillivage, Bailliveau, siehe Pfeil-IconBaliveau.

Bailloque Klassifizierung: 679.4 Produkte aus keratin- und dentinhaltigen WerkstoffenDDC-Icon , Bayoque, heißt bei den Franzosen, eine Art von Straußfedern, die von Natur mit dunkelbraun und weiß vermischt sind. Siehe Pfeil-IconStrauß.

Baillote, Ballote, Andorn; siehe Pfeil-IconMarrubium.

Bain, siehe Pfeil-IconBad.

Bajocco Klassifizierung: 332.4 GeldDDC-Icon , oder Bajoco, Fr. Bajoque, ist eine kleine päpstliche Kupfermünze, welche zu Rom geschlagen wird; daselbst, wie auch in dem Kirchenstaate, gangbar ist, 5 Quatrini hält, und nach unserer Münze etwa 3 1/2 Pfennig beträgt. Deren 10 machen einen Giulio oder Paolo, unsers Geldes ungefähr 3 gute Groschen, oder 11 1/2 Kreuzer aus; und mus man ihrer 100 zu einem römischen Scudi haben, welcher heut zu Tage ungefähr 5 Livres und 5 Sols französischer Münze, gilt. Man hat auch halbe Bajoccos.

Bajoire Klassifizierung: 332.4 GeldDDC-Icon , heißt, bei den Franzosen, eine Münze, oder ein Schaustück, dessen Gepräge 2 Köpfe im Profil hat, deren einer vor dem andern hervor raget; wie man dergleichen von Ludewigen und von Carlomannen, vom Könige Heinrich dem IV, und der Marien von Medicis, siehet. Sie gelten zu Genev 3 Livres 15 Sols. Siehe auch Pfeil-IconDrei=Guldenstücke.

Bajoque, siehe Pfeil-IconBajocco.

Bajoue Klassifizierung: 641.364 SchweineDDC-Icon , heißt man, im Französischen, die Schweinsbacken. Sie werden en Ragoût gegessen.

Bajous, siehe Pfeil-IconCachou.

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Baique, ein gewisses Zeug; siehe Pfeil-IconBayette.

Baisse, Baitze, Beisse, siehe Pfeil-IconBeize.

Bajuli, siehe Pfeil-IconBallen=Binder.

Baizonge Klassifizierung: 667 Reinigungs-, Färbe-, Beschichtungstechniken, verwandte TechnologienDDC-Icon , ist eine Art Schwamm (Fungus), die in Persien an einigen Bäumen wächst, von dar man sie nach Damascos bringet. Die Färber in der Stadt Damasco und in Diarbeck, wenn sie die Seide mit ihrer schönen Carmesinfarbe färben, gebrauchen diese Art Schwamm, fein pulverisirt, mit dazu. Diese Carmesinfarbe ist alsdenn viel schöner, als alle Carmesine, die man in Frankreich und Italien macht.

Bakkeljau, siehe Pfeil-IconKabliau.

Balachaun Klassifizierung: 915.9 SüdostasienDDC-Icon Klassifizierung: 641.81 Beilagen, Soßen, GarnierungenDDC-Icon , ist ein in Tonquin gebräuchliches Gericht, und ein gemischtes Wesen, das einen sehr starken Geschmack hat, für die Einwohner aber ein sehr köstliches Essen abgiebt. Dieses nun zu verfertigen, werden Krabben, und kleine Fische, den Sardellen gleich, in einen irdenen Topf zusammengethan, hernach ein nicht allzuscharfes Salzwasser darauf gegossen, und der Topf wohl zugedeckt. Weil nun das Salzwasser nicht zu scharf, so werden die Fische auch davon nicht hart, welches auch nicht verlangt wird, da sie zumahl gar nicht ausgenommen werden. Diesemnach werden sie in kurzer Zeit zu einem Mus, und wenn sie solchergestallt eine Weile gestanden, und gleichsam zur Suppe worden, so wird der Saft in andere Gefäße gedrückt, und zum Gebrauch aufgehoben. Das dicke Wesen nun, so hernach übrig bleibt, wird Balachaun, und der daraus gedruckte Saft Nuckemum genennet. Arme Leute essen das Balachaun zum Reis; es stinkt wohl etwas, doch ist der Geschmack durchaus nicht widrig, sondern scheint noch gut genug zu seyn, wenn man dessen nur ein wenig gewohnt ist. Das Nuckemum hat eine blaßbraune Farbe, fast gräulich, ist aber überaus klar. Dieses schmeckt sehr gut, und wird von den Landes=Einwohnern nicht nur für eine Tunke über das Geflügel gehalten, sondern auch mit dem Soy verglichen.

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Baladar, Balado Arabum; siehe Pfeil-IconAnacardium.

Baladou Klassifizierung: 639.3 Zucht wechselwarmer Wirbeltiere; FischzuchtDDC-Icon , werden in der Provence die Abtheilungen oder Cammern der Fischzäune genennet; siehe Pfeil-IconFisch=Zaun.

Balaena, siehe Pfeil-IconWallfisch.

Balai Klassifizierung: 799.234 Jagd mit HundenDDC-Icon Klassifizierung: 799.232 Jagd mit FalkenDDC-Icon , Balay, heißt, bei den Falkenirern, der Schwanz an den Vögeln; und, bei der Jägerei, die Spitze an dem Hunde=Schwanz.

Balai, siehe Pfeil-IconBesen.

Balais, eine Art von Rubinen; siehe unter Pfeil-IconRubin.

Balance Klassifizierung: 681 Präzisionsinstrumente und andere GeräteDDC-Icon , Balances, L. Bilanx, Libra, Trutina, heißt eigentlich eine Wageschale, oder eine Wage mit zwo Schüsseln, die auf beiden Seiten gleich sind, und wovon eine Schüssel oder Schale nicht mehr beschwert ist, als die andere; daher auch die eine nicht tiefer herunter, als die andere hinauf, gezogen wird.

Von der Bedeutung dieses Worts bei den Kaufleuten aber, siehe im Articul Pfeil-IconBilanz.

Klassifizierung: 386 Binnenschifffahrt und FährverkehrDDC-Icon Klassifizierung: 382 Internationaler Handel (Außenhandel)DDC-Icon Bisweilen bedeutet Balance auch die Erklärung oder Angebung der Schiffer wegen der Effecten und Waaren, die sie geladen haben; und zwar ist dieses Wort in solchem Verstande absonderlich unter denen Kaufleuten, die nach Holland, vermittelst des Rhein= und Maas=Flusses, handeln, im Gebrauche.

Balançons Klassifizierung: 674.1 Struktur, chemische Eigenschaften, Arten von SchnittholzDDC-Icon , nennen die Franzosen eine Art Tannenholz, welches in kleinen Stücken verkauft wird, und womit man in Languedoc einen großen Handel treibet.

Balantin Klassifizierung: 799.1 FischfangDDC-Icon , ein Fischfang mit Angeln, welcher an der Küste von Valentia in Spanien üblich, und von dem Fischfange mit dem Libouret nicht sehr verschieden ist.

Balamus myrepsica, siehe Pfeil-IconBehen.

Balaou Klassifizierung: 799.1 FischfangDDC-Icon , eine Art Sardellen, die um die Insul Martinique gefangen wird.

Balase, Ballasse, blasser oder Ballaß=Rubin; siehe unter Pfeil-IconRubin.

Balasor Klassifizierung: 677 Textilien DDC-Icon , Balassor, ist ein aus Baumrinde gemachter Zeug, welchen die Engländer aus Ostindien bringen. Die Stücke sind 8 Ellen lang, und 3/4 breit.

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Balassan, siehe Pfeil-IconIndianischer Balsam, unter Balsam.

Balasse Klassifizierung: 643 Wohnen und HaushaltsaustattungDDC-Icon , eine Art von schlechter Oberdecke, mit Haberspreu ausgestopft, der sich in Frankreich die armen Leute bedienen.

Balast, siehe Pfeil-IconBallast.

Balastri Klassifizierung: 677 Textilien DDC-Icon , also nennet man zu Smyrna die schönsten Draps d' or, die zu Venedig gemacht werden, und welche die venetianischen Schiffe in die levantischen Handelsplätze bringen.

Balaustien=Röslein, gefüllte Granaten=Blühte, wilde Granatäpfelblühte, wilder oder unfruchtbarer Granatbaum, L. Balaustia, Balaustium, Fr. Balauste, Balaustier; siehe unter Pfeil-IconGranatus.

Balazées Klassifizierung: 677 Textilien DDC-Icon , oder Sauvaguzées von Surate, sind weiße baumwollene Tücher, die in dieser Stadt des großen Mogols und in ihrer Gegend gemacht werden. Sie haben 13 1/2 Elle in der Länge, und 1 2/3 in der Breite.

Balbahn Klassifizierung: 799.2 JagdDDC-Icon , ist ein Kunstwort in der Jägerei, und wird von dem Birkhahn gesagt, wenn er auf gewisse Art geschossen wird, welches man auf den Balbahn schießen nennet. Siehe unter Pfeil-IconBirk=Hahn.

Balche, ein Fisch, siehe Pfeil-IconBleie.

Balcke, Balcken, siehe Pfeil-IconBalke.

Balcon Klassifizierung: 721.84 AnbautenDDC-Icon , Trompetergang, wird in der Civilbaukunst ein Gänglein genennet, welches mit einem eisernen oder steinernen Geländer vor ein großes Fenster, so wie eine Thüre bis an den Boden eröffnet werden kann, gebauet wird. Dergleichen Fenster mit einem Balcon schicken sich nur an Paläste und große Gebäude. Der Balcon selbst mus, nach den Regeln der Baukunst, einen vesten Grund haben, und wird derselbe deswegen meistentheils mit freistehenden Säulen unterstützet, um dadurch sowohl die Vestigkeit als Schönheit des Balcons zu vermehren; denselben aber auf Kragsteine zu setzen, leidet weder die Zierlichkeit noch Dauerhaftigkeit, sintemahl die Krag=Steine nur Nothstützen sind, und nirgends gebilliget werden können, wo man für andere Raum hat. Das Fenster selbst, vor dem der Balcon kommen soll, wird, weil es seines gleichen <3, 444> an dem Gebäude nicht hat, in der Mitten desselben angebracht, und mehr als die übrigen ausgezieret. Also kann das Gesimse des Balcon=Fensters von Pilastern getragen werden, indem es nach Proportion des Fensters größer ist, als die übrigen. In das Giebelfeld, oder wenn man keinen Fronton hat, auf das Gesimse, pflegt man das Wappen, ingleichen Statüen, zu setzen. Auch kann das Fenster, weil es breit ist, oben mit einem Bogen geschlossen werden, und um diesen Bogen, welcher nicht gar zu niedrig seyn soll, wird es höher gemacht, als die Fenster zur Seiten, und dann läßt sich auch seine Verzierung aus der Einrichtung der Arcaden hernehmen. Sonst wird der Balcon etwas, wiewohl unvermerkt, abhängig gemacht, damit der Regen abrinnen könne. Man pflegt auch in Gartenhäusern Balcons anzubringen, welche darzu dienen, daß man sich desto freier umsehen kann.

Klassifizierung: 623.8 Schiffstechnik und NautikDDC-Icon In der Schiffbaukunst verstehet man durch Balcon, den am Hintertheile großer Schiffe theils zur Bequemlichkeit, theils zur Zierde, bedeckten oder offenen Gang.

Baldrian, siehe Pfeil-IconValeriana.

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